Rota Therapie


für Erwachsene, Kinder und Säuglinge


Belastete motorische Entwicklungen zeichnen sich durch einen Hypo- oder Hypertonus im gesamten Körper aus. Es können auch Reflexe vorherrschen, die zunehmend die motorische Weiterentwicklung des Säuglings beziehungsweise Kindes hemmen.
Mittels spezieller Tragetechnik, Lagerung und Bewegung wird auf den gesamten Tonus regulierend eingewirkt. Unterstützt kann dies zusätzlich durch vibratorische oder taktile Reizsetzungen sowie Kälteapplikationen werden.


Behandlungsmethode


Durch die Rotation in der Wirbelsäule bzw. des gesamten Körpers im Raum (am Schoß/ am Boden), wird auf die Körperspannung des Kindes positiv Einfluss genommen.

„Die unmittelbare Wirkung von Körperrotation auf Gehirnaktivität konnte im Jahr 2002 […] im EEG graphisch dargestellt werden.
Eine belastete motorische Entwicklung kann u.a. das Lernen und die Konzentration erheblich beeinträchtigen.“ (Doris Bartel: Rotation – Nahrung für das Gehirn)

Wie wird die Rota Therapie angewendet?

Die Rota Therapie wird am Boden oder am Schoß durchgeführt. Wesentlich ist, dass das Kind ohne Druck in eine regulierte Köperspannung gebracht wird. Dabei werden unter anderem persistierende Reflexe gehemmt, um so ein koordiniertes Bewegungsmuster (Auge-Hand/ Hand-Hand oder Hand-Fuß-Koordination) zu entwickeln.
Diese therapeutische Intervention kann auch vorbeugend als Entwicklungsbegleitung und Förderung im Säuglingsalter eingesetzt werden (Rota Handling).


Rota Therapie wird empfohlen bei:

- Säuglingen, Frühchen oder Kinder mit Entwicklungsverzögerung

- Frühkindliche Regulationsstörungen (Risikokinder, Schreibabys)

- Kinder mit Hyper- oder Hypotonus

- Zentrale Koordinationsstörungen

- Skoliotische Fehlhaltung und Wirbelsäulenbeschwerden

- Ess-und Trinkschwächen

- Sprach- und Sprechstörungen

- Konzentrations-und Lernstörungen

- Wahrnehmungsstörungen

- Autismus


Preise:


Rota Therapie á 50 Minuten: 75 €

Beratungsgespräch á 60 min: 60 €

Hausbesuch: 20 €


Kontakt Graz


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